Rabiates Kostendiktat für Insulintherapie

Autor: khb

Der Gesetzgeber fährt den harten Kurs: Ab Ende September werden Ärzte ihren gesetzlich krankenversicherten Typ-2-Diabetikern kurzwirkende Insulinanaloga wohl nur noch in Ausnahmefällen zu Lasten der GKV verordnen können. Zahlreiche weitere Arzneimittel stehen in den nächsten Monaten auf der „Abschussliste“ des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen (G-BA).

Kassenpatienten haben bald keine Wahl mehr, für Privatpatienten aber bleibt alles unverändert. Erstmals hat der G-BA auf der Basis einer – allerdings heftig umstrittenen – Nutzenbewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) eine ganze Arzneimittelgruppe bis auf einige Verordnungsausnahmen aus dem GKV-Leistungskatalog gestrichen. Demnächst ist dasselbe für langwirkende Insulinanaloga bei Typ-2-Dia-betikern und für die Insulintherapie bei Typ-1-Diabetikern zu erwarten.

Keine Innovationen für GKV-Patienten ...

Nutzenbewertungen des IQWiG zur Pharmakotherapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma, Depression, Alzheimer etc. sind bereits in Arbeit. In...

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