Rare Diseases aufspüren mit Helfern abseits von Google

Autor: Birgit Maronde

Dr. Google ist zwar nicht so schlecht wie man denkt, aber trotzdem sollte bei seltenen Erkrankungen eher auf spezialisiertere Suchmaschinen gebaut werden. Dr. Google ist zwar nicht so schlecht wie man denkt, aber trotzdem sollte bei seltenen Erkrankungen eher auf spezialisiertere Suchmaschinen gebaut werden. © iStock/pressureUA

Ganze 8000 seltene Erkrankungen sind bislang bekannt. Ohne Kollege Computer würde die schiere Masse jeden Arzt erschlagen. Nutzen Sie spezielle Webseiten, wenn Sie auf ein ungewöhnliches Sym­ptom oder einen seltsamen Symptomkomplex stoßen.

Der „Harrison“ beschäftigt sich mit ca. 750 Krankheiten. Für das medizinische Staatsexamen muss man seinen Wissensspeicher mit etwa 950 Erkrankungsbildern füllen, was bereits manchen überfordert. Eindeutig überschritten wird jedoch die kognitive Kapazität durch die bislang bekannten rund 8000 Orphan Diseases. Was also kann der Arzt tun, wenn ihm ein ungewöhnliches Symptom oder ein unbekannter Symptomkomplex begegnet?

Google-Bildersuche kann nützlich sein

Dr. Google zu bemühen, ist nicht gerade die beste Idee, meinte der Informatiker und Mediziner Dr. Tobias Müller vom Zentrum für unerkannte und seltene Erkrankungen (ZusE) in Marburg. Denn Google ist ein Universalindex mit ca....

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