Herpes-Virus zerstört Melanomzellen

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Mithilfe eines modifizierten Herpes-simplex-Virus namens T-VEC kann die Knötchen des Melanoms beseitigen. © wikimedia / CDC/Dr.-Erskine-Palmer

Ein gentechnisch modifiziertes Herpes-simplex-Virus eröffnet neue Perspektiven in der immunologischen Melanomtherapie. Intraläsional injiziert, lysiert es den Tumor und fördert die Immunreaktion gegen die Krebszellen.

Die onkologische Immuntherapie entwickelt sich rasant. Nachdem sich kleine Moleküle und monoklonale Antikörper bei vielen Entitäten bereits in der Onkologie etabliert haben, ist nun unter dem Namen Talimogen laherparepvec (T-VEC) der erste Vertreter von gentechnisch erzeugten Viren in der Therapie des metastasierten, inoperablen Melanoms zugelassen.

T-VEC ist ein modifiziertes Herpes-simplex-Virus Typ 1 zur intraläsionalen Injektion. Es vermehrt sich vorwiegend in den Melanomzellen und fördert die Freisetzung tumorspezifischer Antigene und die Tumorlyse. Durch Stimulation der systemischen GM-CSF*-Produk­tion werden zusätzlich dendritische Zellen „scharfgestellt“ und wird so die...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.