Raucherinnen mit Pflaster versorgen

Autor: ara

Einer gesunden Frau in der Postmenopause können Sie ruhig die Wahl lassen, ob sie die Hormonersatztherapie lieber oral oder transdermal durchführen möchte. Risiko- und Problempatientinnen dagegen sollten Sie zur transdermalen Applikation raten.

Der Vorteil des transdermalen Systems ist, dass wesentlich geringere Hormonmengen benötigt werden, weil der First-Pass-Effekt wegfällt. Parenteral substituieren sollte man aber nicht nur Frauen mit Lebererkrankungen, sondern auch Patientinnen mit Herz- und Gefäßerkrankungen, riet Privatdozent Dr. Alfred Mueck von der Universitäts-Frauenklinik Tübingen beim von Novartis unterstützten "Abend im Abacus". Nach Worten des Endokrinologen gibt es Hinweise, dass Sexualhormone in hohen Dosen einen ungünstigen Effekt auf die Autoregulation in arteriosklerotisch bereits geschädigten Gefäßen haben könnten.

Erste Wahl sollte die transdermale Substitution auch für Raucherinnen sein, so der Experte. Eine...

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