Raynaud – Créateur de Malperfusion

Autor: Maria Weiß

Erst weiß, dann blau, dann rot: Die phasenweise Verfärbungen der Finger nennt sich Trikolore-Phänomen. © wikipedia/vertebro

Dass hinter plötzlich auftretenden „Leichenfingern“ meist ein Vasospasmus steckt, ist klar. Die diagnostische Frage muss daher lauten, liegt ein primäres Raynaud-Syndrom vor oder ein sekundäres mit behandelbaren Ursachen?

Das primäre, idiopathische Raynaud-Syndrom manifestiert sich zumeist an den Fingern, seltener an den Zehen. Anfallsartig kommt es zum Vasospasmus, der die Finger zunächst weiß, dann blau (Zyanose) und als Zeichen der reaktiven Hyperämie schließlich rot werden lässt. Der Daumen bleibt in der Regel ausgespart, ebenso wie Handrücken und Handinnenflächen, erläuterte Dr. Clemens Fahrig vom Evangelischen Krankenhaus Hubertus, Berlin.

Ausgelöst wird der primäre Raynaud durch Kälteexposition, lokale Kompression oder emotionalen Stress. Die Attacken dauern wenige Minuten bis Stunden, wobei sich die Finger häufig taub und steif anfühlen. Schmerzen sind eher selten. Lokale Wärme oder Vasodilatatoren...

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