Reform tödlich für die Armen

Autor: khb

Dem Trend, dass Arme früher sterben müssten als Wohlhabende, werde mit der Gesundheitsreform 2004 "endgültig zum Durchbruch" verholfen, behauptet Peter Vetter, Präsident des Sozialverbandes Deutschland.

Das sei die "bittere und weit verbreitete Wahrheit". Viele Geringverdiener sowie die meisten Sozialhilfeempfänger und Heimbewohner würden sich künftig Arztbesuche, Medikamente oder Zahnersatz "mit Sicherheit nicht mehr leisten können", meint Vetter. Viele Geringverdiener werden demnach "praktisch von der medizinischen Versorgung ausgeschlossen", weil es künftig in keinem Fall mehr eine völlige Befreiung von Eigenbeteiligungen gibt - jeder muss ab 2004 bis zu 2 % (chronisch Kranke: 1 %) vom Bruttoeinkommen aus eigener Tasche bezahlen.

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