Regressankündigungen schocken Ärzte in Niedersachsen

Gesundheitspolitik Autor: Anke Thomas

Irisblende

In Niedersachsen sind über 800 Ärzte von Arzneimittelregressen bedroht, im Heilmittelbereich sind es sogar knapp 1500 Praxen. Kollegen, die am Seminarkongress Norddeutscher Hausärzte teilnahmen, berichteten für das Jahr 2011 über Forderungen in Höhe von bis zu 300 000 Euro, über die sie ihre KV informiert hat. Dabei handelt es sich um grobe Hochrechnungen der KV.

„Immer wird über den Haus­ärztemangel geklagt. Andererseits werden wir mit Regressforderungen traktiert, die unsere wirtschaftliche Existenz bedrohen“, appellierten Hausärztinnen und Hausärzte an Dr. Jürgen Peter, Chef der AOK Niedersachsen, auf dem Politikforum beim Seminarkongress Norddeutscher Hausärzte. Eine Kollegin berichtete über einen möglichen Regress von 138 000 Euro, der ihr schwer im Magen liegt, ein anderer über 267 000 Euro. Dr. Peter zeigte Verständnis für die Hausärzte.

Nach Durchsicht von zwei KV-Regressandrohungen nannte Dr. Peter die Kommunikation der KV mit den Ärzten „etwas unglücklich“, sagt Carsten Sievers, Pressesprecher der AOK Niedersachsen. Das Vorgehen sei...

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