Reifungsverzögerung im ZNS lässt Babys rascher quengeln und schreien

Autor: AW

Wenn ein junger Säugling nur noch schreit und seinen Eltern Schlaf und Nerven raubt, muss meist die Dreimonatskolik als Erklärung herhalten. Wahrscheinlich gibt es diese „Krankheit“ aber gar nicht. Vielmehr geht man heute von einer Reifungsstörung im ZNS aus. Was also kann man für den kleinen Schreihals tun?

Alle Babys schreien – im ersten Lebensmonat im Schnitt etwa anderthalb Stunden täglich. Das ist ihre Art, ein Bedürfnis zu äußern, und völlig normal. Problematisch wird’s, wenn Säuglinge plötzlich einsetzende, lange Unruhephasen haben und ohne erkennbaren Grund stundenlang schreien, ohne sich beruhigen zu lassen. Quengelt oder schreit ein Säugling an mindestens drei Tagen pro Woche für mindestens drei Stunden, liegt ein exzessives Schreien vor, und das wird für alle Beteiligten zum Problem. Für das Kind, weil Schreien körperlich anstrengt, die Schlaf-Wach-Regulation beeinträchtigt und weniger Zeit für anderes Verhalten bleibt, und für die Eltern, weil es zu Erschöpfung, Selbstzweifeln und zu...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.