Reizdarmsyndrom: Barbaren in Rom

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Konsensuskriterien zum Reizdarm bereiten manchen Experten Bauchschmerzen. © fotolia/Wellnhofer Designs

35 Jahre Forschung mit einer Fülle von Publikationen und wofür? Immer noch weiß keiner so genau, was es mit dem Reizdarmsyndrom auf sich hat und was am besten dagegen hilft. Drei Experten reden sich den Frust darüber von der Seele.

Professor Dr. Paul Enck aus Tübingen*, Professor Dr. Thomas Frieling­ aus Krefeld** und Professor Dr. Michael­ Schemann aus München*** zählen zu den Prominenten unter den deutschen Neurogastroenterologen. In ihrer Publikation wollen sie gar nicht abstreiten, dass es das Reizdarmsyndrom (RDS) gibt. Was ihnen aber Bauchschmerzen bereitet, ist der wissenschaftliche Umgang damit. Denn der führt dazu, dass es weiter an vernünftiger Definiton, Diagnostik und Therapie mangelt. Dabei nehmen die Fachmänner sich selbst nicht aus.

„Den Hausarzt interessiert Rom herzlich wenig“

„Funktionelle Magen-Darm-Störungen“ dürften wohl schon immer existieren und Namen gab es auch einige dafür, z.B....

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.