Restless-Legs-Syndrom lässt sich effektiv behandeln

Autor: Sonja Böhm

Die Behandlung des Restless-Legs-Syndroms (RLS) ist unkompliziert, sehr effektiv und orientiert sich am Schweregrad der Erkrankung. Pramipexol (Sifrol®) hat seit April 2006 die Zulassung für die Therapie des mittleren und schweren idiopathischen RLS. Der Dopaminagonist ist bei dieser Indikation bereits in sehr niedriger Dosis hochwirksam, belegen klinische Studien.

Bei Patienten mit RLS sollten vor Therapiebeginn einige Fragen geklärt werden, erläuterte Professor Dr. Lutz Lachenmayer. Dazu gehört: Wie oft, wie lange und wann die Betroffenen unter den Beschwerden leiden, wie störend sie diese empfinden und ob Einschlaf- bzw. Durchschlafstörungen bestehen. Die Behandlung erfolgt dann orientiert an der Schwere und der Häufigkeit der Symptome, so der Hamburger Neurologe an der Asklepios Klinik Barmbek.

Auch wenn beim RLS kein Dopaminmangel wie beim Parkinson- Syndrom besteht – es wird vermutet, dass ein Rezeptor-Ungleichgewicht zur Erkrankung beiträgt –, gehören L-Dopa sowie Dopaminagonisten zu den Hauptsäulen der Therapie. L-Dopa wird bei leichtem RLS als...

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