Rezeptor steuern bessert Gedächtnis

Autor: bg

Bei Alzheimer-Patienten gerät der Neurotransmitter-Stoffwechsel gehörig durcheinander. Nicht nur, dass das ZNS zu wenig Acetylcholin produziert. Viel zu viel Glutamat wird freigesetzt, was letztlich zu weiteren Nervenzellschäden führt. Durch die Therapie mit einem Glutamat-Rezeptorantagonisten kann man diesen Prozess zumindest verzögern.

Ein Morbus Alzheimer geht immer mit einer Störung im glutamat-ergen System einher. Zum einen wird zu viel Glutamat ausgeschüttet, das physiologischerweise eine wesentliche Rolle bei Gedächtnisprozessen spielt. Zum anderen ist einer der Glutamatrezeptoren, der NMDA-(N-Methyl-D-Aspartat-) Rezeptor, in seiner Funktion beeinträchtigt, erklärte Professor Dr.

Johannes Kornhuber von der Psychiatrischen Universitätsklinik Erlangen im Gespräch mit Medical Tribune. NMDA-Rezeptoren finden sich in hoher Dichte in Kortex und Hippokampus. Sie steuern unter anderem den Einstrom von Kalzium in die Nervenzellen, was für die Reizleitung ausschlaggebend ist. Unter physiologischen Bedingungen wird der...

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