Rezidivschutz nach Thromboembolie: Neue Pharmakotherapie?

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: fotolia, studybos

In die Sekundärprophylaxe nach einer venösen Thromboembolie haben NOAK* Einzug gehalten. In einer neuen Leitlinie wird die Substanz als Alternative zu Vitamin-K-Antagonisten aufgeführt.

Nach einer stattgehabten venösen Thromboembolie (VTE) droht ein Rezidivereignis vor allem in den folgenden Monaten. Danach nimmt das Risiko ab, wird aber niemals „null“. Dieser klinische Sachverhalt rechtfertigt dennoch nicht, „für immer“ eine Antikoagulation durchzuführen. Sobald das Risiko einer Blutverdünnung deren Nutzen übersteigt, sollte Schluss sein mit der Therapie. Kernfrage: Wann ist dieser Zeitpunkt gekommen?


 Trägt Ihr Patient ein hohes Risiko?

Risikofaktoren für Frührezidive: inadäquate Antikoagulation (keine therapeutischen aPTT- bzw. INR-Werte)

Risikofaktoren für Spätrezidive:
Starke Faktoren:

  • unprovozierte VTE
  • mehr als ein VTE-Ereignis
  • fortdauernde Hormonbehandlung...

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