Rhinosinusitis geht nicht nur ins Auge

Autor: JK

Schwere Komplikationen der Rhinosinusitis kommen zum Glück recht selten vor. Aber es gibt sie noch, vor allem bei vernachlässigter Therapie. Wird nicht rechtzeitig eingegriffen, drohen Osteomyelitis, Meningitis und sogar Hirnabszesse.

Die meisten Rhinosinusitiden heilen zwar ohne großen Behandlungsaufwand aus, in manchen Fällen greift der entzündliche Prozess aber auf benachbarte Weichteile und Knochen über. So kann sich z.B. aus einer Sinusitis frontalis eine Osteomyelitis des Stirnbeins entwickeln, die sich dann über die Markräume und entlang der Vv. diploicae auf andere Teile der Schädelkalotte, Hirnblutleiter und Endokranium ausbreitet.

Typisch für eine Stirnbeinosteomyelitis ist die stark schmerzhafte, teigige, gerötete Schwellung über der Stirn, oft begleitet von einer Weichteilschwellung im Gesicht, erklärte Dr. HORST LUCKHAUPT von der HNO-Klinik am St.-Johannes-Hospital in Dortmund für die bundesweite...

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