RRMS: Welche ist die richtige Therapiesequenz?

Autor: Friederike Klein

Die Zahl der MRT-Läsionen gilt als ein prognostisch relevanter Progressionsmarker bei der RRMS. © iStock/sudok1

Die eine MS-Patientin erleidet unter Fingolimod einen Schub, die andere wird schwanger. Bei einer Dritten greift Alemtuzumab nicht so, wie es soll, bei einer Vierten muss Natalizumab wegen zu hoher PML-Gefahr abgesetzt werden. In all diesen Fällen stellt sich vor allem eine Frage: Wie geht es therapeutisch weiter?

Mit der inzwischen großen Auswahl an Therapeutika zur Behandlung der schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS) zeigte sich Professor Dr. Sven G. Meuth von der neurologischen Universitätsklinik Münster durchaus zufrieden. Allerdings würden die Zulassungsstudien keine Aussage darüber zulassen, welche Reihenfolge der Substanzen für welchen Patienten die beste sei.

Um diese praxisrelevante Frage zu beantworten, müssten andere Daten herangezogen werden, solche aus Real-Life-Beobachtungsstudien und aus Registern. Nur dumm, dass viele Daten, die betreuende Ärzte tagein, tagaus sorgfältig dokumentieren, bislang nicht für Register genutzt werden, bedauerte der Kollege.

Für einen...

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