Rütteln macht die Blase dicht

Autor: SK

Durch mechanische Vibration lässt sich Muskulatur gut trainieren. Da das auch für Beckenbodenmuskeln gilt, hat man der Inkontinenz in der Uniklinik Göttingen mit einem neuen Therapiekonzept den Kampf angesagt.

Niederfrequente Schwingungen erzeugen mechanische Muskelaktivität. Auf diesem Prinzip beruht die Behandlung mit dem Trainingsgerät Galileo 2000. Der Patient steht auf einer beweglichen Plattform, die mit minimaler Auslenkung von nur 5 bis 6 mm bis ca. 1800-mal pro Minute „wippt“. Es handelt sich aber nicht um ein reines Auf und Ab, sondern um seitenalternierende Schwingungen, die im Ansatz die physiologische Gangbewegung imitieren, erklärte Privatdozent Dr. Volker Viereck von der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Universität Göttingen im Gespräch mit Medical Tribune.

Vibration schult auch Gang und Haltung
Durch die hohe Frequenz der Wiederholungen von bis zu 30 Hz wird die...

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