Rußfilter verhindert jedes Jahr 19.000 Tote

Autor: MW

Schon die Umsetzung der europäischen Feinstaub-Richtlinie hat in Deutschland für Wirbel gesorgt. In vielen Städten werden die Grenzwerte immer wieder überschritten. Geht es nach der WHO, müssten die Bestimmungen sogar noch viel schärfer ausfallen. Grund genug, endlich zu handeln.

Schon mit den geltenden Grenzwerten tun sich Deutschland und viele andere europäische Staaten schwer. Der PM10-Wert (d.h. der Anteil von Partikeln < 10 µg) darf danach im Jahresmittel 40 µg/m3 nicht überschreiten, was meist das geringere Problem darstellt. Wesentlich schwieriger einzuhalten ist ch die Begrenzung auf höchstens 35 Tage im Jahr, an denen der Tagesmittelwert 50 µg/m3 übersteigt.

Ob der PM10-Wert wirklich das geeignete Maß für die gesundheitlich relevante Feinstaubbelastung darstellt, ist umstritten, sagte Dr. Thomas Kuhlbusch vom Institut für Energie und Umwelttechnik (IUTA) an der Universität Duisburg beim Pneumologenkongress. Wesentlich aussagefähiger wäre der PM2,5, da nur...

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