Sado-Arzt darf die Approbation behalten

Gesundheitspolitik Autor: Anke Thomas

Thinkstock

Zwei Patientinnen stellten gegen ihren Arzt Strafanzeige: Bei sadistischen Sexualpraktiken hätte der Neurochirurg ihnen erhebliche Schmerzen zugefügt. Zudem wurde beantragt, dem Arzt die Approbation zu entziehen. Die Richter entschieden jedoch zu dessen Gunsten.

Schon im Vorfeld hatte der Doktor eine Latte von Strafverfahren vorzuweisen: Neben Steuer­hinterziehung in neun Fällen, alkoholisiertem Autofahren nebst Führerschein­entzug sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis wurde er wegen Betrugs mit Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung verurteilt. In letzterem Fall war er 2010 zu einer Freiheitsstrafe von knapp einem Jahr zur Bewährung verurteilt worden.

Arzt verschrieb Sado-Partnerinnen Schmerzmittel

2007 wurden von der Staatsanwaltschaft dann zwei Ermittlungsverfahren gegen den Arzt wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung eingeleitet.

Eine Patientin wurde im Februar 2005 in der Praxis vorstellig und im März operiert. Anschließend...

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