Sargnagel für den Stent bei stabiler Angina Pectoris

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Ein Stent ist nicht immer das richtige Mittel bei einer stabilen Angina Pectoris. © fotolia/Özgür Güvenç

Eine perkutane koronare Intervention bei stabiler Angina pectoris zielt darauf ab, Symptome zu kontrollieren, wenn Medikamente nicht ausreichen. Doch der Effekt scheint klinisch nicht relevant zu sein, wie eine Studie nun zeigt.

Weltweit wird jährlich mehr als eine halbe Millionen Mal eine perkutane koronare Intervention (PCI) durchgeführt. Obwohl bisher keine placebokontrollierten Studien die Wirksamkeit belegten. Das soll sich ändern, dachten Forscher um die Kardiologin Dr. Rasha­ Al-Lamee­ vom Imperial College London. An fünf englischen Zentren wurden deshalb Patienten mit symptomatischer schwerer Eingefäß­erkrankung (≥ 70 % Stenose) re­krutiert.1 Zunächst optimierten die Ärzte über sechs Wochen die medikamentöse Therapie. Danach durchliefen die Teilnehmer ein umfangreiches Untersuchungsprogramm mit Belastungstest, Symptomfragebogen und Dobutamin-Stress-Echokardio­graphie.

Größere Blutungen traten bei 5 von 200...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.