Sartan dazu, sagt CHARM

Autor: YvZz

Bisher war die gleichzeitige Gabe eines Sartans und eines ACE-Hemmers bei der Herzinsuffizienz umstritten. Nach den Ergebnissen der aktuell präsentierten CHARM-Studien lohnt sich die Kombination aber doch. Das Risiko, wegen der Pumpschwäche ins Krankenhaus zu müssen oder an kardiovaskulären Ursachen zu sterben, sinkt.

In den Leitlinien zur Herzinsuffizienztherapie finden sich die AT1-Antagonist derzeit nur als Ersatz für ACE-Hemmer, falls diese nicht vertragen werden. Die Kombination mit einem ACE-Hemmer wird eher zurückhaltend beurteilt und die Tripel-Kombination mit ACE-Hemmer und Betablocker galt bisher sogar als nicht ratsam, berichtete Professor Dr. John McMurray von der Glasgower Universität und Western Infirmary bei einer Pressekonferenz des Unternehmens AstraZeneca.

Risiko-Reduktion

Die Ergebnisse der dreiteiligen CHARM*-Studie (s. Kasten) dürften die strenge Beurteilung allerdings in Frage stellen. In dieser doppelblinden und plazebokontrollierten Untersuchung erhielten fast 7600 herzinsuffiziente...

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