Sartane an vorderster Front?

Autor: Prof. Dr. Thomas Unger, Institut für Pharmakologie und Toxikologie des Universitätsklinikums Charité Campus-Mitte, Berlin

Kürzlich wurde der AT1-Rezeptorantagonist Irbesartan zur Behandlung der diabetischen Nierenerkrankung bei hypertensiven Typ-2-Diabetikern in der EU zugelassen. Inwiefern hat dies Einfluss auf das therapeutische Prozedere bei diesen Patienten in der Praxis des niedergelassenen Arztes?

Prof. Unger: Das sollte großen Einfluss haben, weil diese Entscheidung eindeutig auf Kriterien der Evidence-based Medicine beruht. Mit Irbesartan ist es zum ersten Mal gelungen, mit einer antihypertensiven Substanz bei Patienten mit Hypertonie und Typ-2-Diabetes in der frühen und in der späten Form der Nephropathie die Progredienz zu verringern. In der frühen Phase wurde der Übertritt von der Mikroalbuminurie zur Proteinurie verzögert. In der späten Phase wurde der kombinierte Endpunkt, sprich der Nierentod, günstig beeinflusst.

Mit anderen Worten, man

sollte beim hypertonen

Typ-2-Diabetiker dem AT1-Blocker deshalb den Vorzug gegenüber einem

ACE-Hemmer geben?

Prof. Unger: Für ältere...

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