Sartane beliebig austauschen?

Frage von Dr. Hans Kalk,
Arzt für Allgemeinmedizin,
Hannover:

Immer mehr Substanzen aus der Gruppe der "Sartane" kommen auf den Markt. Wie unterscheiden sich die einzelnen Vertreter dieser Gruppe in ihrer Wirkung? Wie verhält es sich beim Einsatz dieser Wirkstoffe in Kombination mit Diuretika, Kalziumantagonisten oder Betablockern? Bestehen Bedenken gegen einen Wechsel von einem Vertreter dieser Substanzgruppe auf einen anderen?

Antwort von Professor Dr. Peter Dominiak,
Institut für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie,
Universität Lübeck:

Fast genau vor fünf Jahren wurde mit Losartan der erste AT1-Rezeptorantagonist in Deutschland zugelassen. Es folgten Valsartan, Candesartan, Eprosartan, Irbesartan und Telmisartan, daher der Klassenname "Sartane".
Alle Sartane besitzen den gleichen Wirkmechanismus, sie blockieren den AT1-Rezeptor für Angiotensinxa0II und damit alle physiologischen und pharmakologischen Wirkungen, die über diesen Rezeptortyp vermittelt werden. Dazu gehören der Anstieg des Blutdrucks ebenso wie die Freisetzung von Aldosteron und Katecholaminen, vermehrtes Wachstum...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.