Schach dem kardiometabolischen Syndrom

Autor: Manuela Arand

Die Zahl übergewichtiger Patienten steigt so stark, dass Experten sogar damit rechnen, dass sich der Trend zum stetigen Anstieg der Lebenserwartung bald umkehren wird. Der dicke Bauch geht häufig mit weiteren kardiometabolischen Risikofaktoren einher. Vor allem der Typ-2-Diabetes als koronares Risikoäquivalent ist ein häufiger Begleiter. Zusätzliche therapeutische Optionen tun dringend not, soll dies nicht in eine Flut von Herz-Kreislauf-Komplikationen münden.

Lange Zeit hat man Adipositas, Insulinresistenz und Dyslipidämie als getrennte Risikofaktoren betrachtet. Heute ist klar: Zwischen ihnen besteht ein enger Zusammenhang, und die Adipositas, insbesondere die Fettansammlungen im Bauchraum, spielt eine zentrale Rolle in diesem Szenario, wie Privatdozent Dr. Christian Schneider, Kardiologe an der Universität Köln, erklärte.

Die Therapie des unheilvollen Trios wird nun um eine Option bereichert, die gleich an mehreren Komponenten ansetzt: Rimonabant (Acomplia®), selektiver Antagonist des CB1-Rezeptors, unterstützt nicht nur die Gewichtsreduktion, sondern verbessert zugleich auch Lipid- und Glukosemetabolismus. Rimonabant wurde daher nicht allein...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.