Schaffen Gen-Bastler nur Krüppel und Kranke?

Autor: kß/CG

Das angebliche Klonbaby "Eve" bewegt

 

weltweit die Gemüter. "Bluff oder Tatsache?", debattieren Forscher. "Ethische Katastrophe" prangern Staatsmänner und Kirche an. Und selbst

 

aus rein medizinischer Sicht beschert das Klonen düstere Zukunftsvisionen.

Welche Gesundheitsrisiken tragen geklonte Lebewesen? Was den Menschen betrifft, gibt es dazu keine Erkenntnisse. Die mehrjährige Erfahrung mit Nutztieren zeigt jedoch, dass das Klonen medizinisch alles andere als unproblematisch ist. Dafür spricht schon die geringe Effizienz beim reproduktiven Klonen von Säugetieren. Über 90 % der Embryonen schaffen es nicht bis zur Geburt, berichtete Professor Dr. Thomas Haaf vom neugegründeten Institut für Humangenetik der Universität Mainz auf einer Sitzung der Medizinischen Gesellschaft Mainz. Die Erfolgsraten liegen meist nur zwischen 0,1 und 2 %, eine Ausnahme macht lediglich die Spezies Rind.

Missbildungen sind vorprogrammiert

Wegen Riesenwuchssyndromen...

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