Schiefhals sofort röntgen!

Autor: Rd

Nach Exzision eines Halslymphknotens hielt der Elfjährige seinen Kopf ständig schief. Erst nach Monaten kam er in die Orthopädie – zu spät!

Der Kopf des Jungen war 20 Grad nach rechts geneigt und leicht nach links rotiert, das typische Bild der atlanto-axialen rotatorischen Dislokation, berichtet Dr. Marc Merian von der Universität Basel.

Unter Vollnarkose brachten die Kollegen die Wirbelkörper wieder in Position. Nach Entfernen der Stabilisierung hielt der Junge den Kopf zwar gerade und konnte ihn auch beidseits schmerzfrei rotieren. Aber wegen einer radiologisch nachweisbaren Instabilität mussten drei Monate später C1/C2 doch noch fusioniert werden.

Bei Instabilität Wirbelfusion

Schiefhälse sind bei älteren Kindern relativ häufig, verschwinden aber meist nach einigen Tagen. Ansonsten ist an Nasen- bzw. Rachenentzündungen,...

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