Schiene, Spritze oder Skalpell an den Karpaltunnel?

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Das Spektrum der Therapie reicht heute von der Schiene über Skalpell bis zum Laser. © fotolia/kelifamily

Kaum ist das Bauernhaus umgebaut, erwacht die 35-Jährige morgens mit Parästhesien im Daumen-, Zeige- und Mittelfinger. Typisch Karpaltunnelsyndrom. Nur – welche Therapie empfehlen Sie der jungen Frau? Das Spektrum reicht heute von der Schiene über Kortison und Skalpell bis zum Laser.

Behandelt werden sollte das Karpaltunnelsyndrom grundsätzlich nur, wenn der Patient auch Beschwerden hat. Eine reduzierte Nervenleitgeschwindigkeit allein begründet noch kein Eingreifen, stellt der in München niedergelassene Neurologe Professor Dr. Christian Bischoff in der Zeitschrift „INFO Neurologie & Psychiatrie“ klar. Im Frühstadium der Erkrankung, solange nur Reizsymptome wie etwa nächtliche Parästhesien den Patienten quälen, hält der Experte einen konservativen Behandlungsversuch für gerechtfertigt.

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