Schimmel in der Lunge: Patienten mit Verdacht auf Aspergillose zur CT schicken

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Wichtigster Erreger ist Aspergillus fumigatus. © iStock/Anna_Gavrylova

COPD, Lebererkrankungen, schwere Grippe und Immunsuppression machen anfällig für eine invasive pulmonale Aspergillose. Entwickeln Patienten mit diesen Grunderkrankungen neben Husten und Fieber auch Hämoptysen, sollte man nach dem Schimmelpilz suchen.

Die invasive pulmonale Aspergillose ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die klassischerweise Immunsupprimierte betrifft. Vor allem eine schwere und lang dauernde Neutropenie nach allogener Stammzelltransplantation steigert das Risiko für den pulmonalen Schimmelpilzbefall, schreiben Dr. Hanna Matthews, Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf, und Kollegen. Wichtigster Erreger ist Aspergillus fumigatus, A. flavus und A. niger kommen weitaus seltener vor.

Lungenbiopsie wäre diagnostisch ideal

Doch die Erkrankung beschränkt sich nicht nur auf neutropenische Patienten. Zunehmend häufiger findet man die invasive Aspergillus-Infektion auch bei Personen mit COPD,...

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