Schlaflos nach der Schichtarbeit

Autor: Fabian Seyfried

Die innere Uhr auszutricksen, macht krank - das können auch Schichtarbeiter zu spüren bekommen. Sie sind vor allem durch niedrige Serotoninspiegel gefährdet, so eine neue Studie. Die negativen Folgen für Körper und Geist sind vielfältig.

Es gibt Nachteulen und Frühaufsteher unter den Menschen - doch an wechselnder Schichtarbeit erfreut sich niemand. Das hat seinen Grund: Schichtarbeiter schlafen schlechter, erkranken leichter und oft leiden Freundschaften und Beziehungen unter den Arbeitszeiten. Ein Team unter Leitung von Carlos J. Pirola an der Universität von Buenos Aires kam nun einer wesentlichen Ursache der Probleme auf die Spur: Schichtarbeitern mangelt es an Serotonin (SLEEP 2007, online first).

Carlos Pirola und Kollegen untersuchten knapp 700 Männer, von denen ein Drittel in einem rotierenden Schichtsystem arbeitete. Als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zwischen Tageslicht-Kandidaten und Schichtlern stach der...

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