Schlafstörungen steigern die Suizidgefahr

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: Focus Pocus LTD - Fotolia

Schlafstörungen als Risikofaktor für Suizidalität fanden bislang wenig Beachtung. Eine aktuelle Übersichtsarbeit belegt einen engen Zusammenhang.

Etwa ein Drittel der Bevölkerung leidet an Schlafstörungen, vor allem an Schlaflosigkeit. Die seelische und körperliche Gesundheit der Betroffenen wird dadurch erheblich beeinträchtigt. Ob Schlafprobleme auch die Suizidalität fördern, prüften Privatdozentin Dr. Christine Norra und Kollegin von der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin am Universitätsklinikum Bochum anhand einer Literaturrecherche. Definitionsgemäß bestand Suizidalität, wenn Suizidgedanken, versuchte und vollzogene Selbsttötungen vorlagen.

Bei Insomnie auch nach Suizidgedanken fragen!

Aus einem nationalen Survey ging hervor, dass Schlafprobleme das Risiko, innerhalb eines Jahres eine Sui­zidalität zu...

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