Schlafstörungen - Tipps für Insomnie-Patienten und Schichtarbeiter

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Unregelmäßige Arbeitszeiten (wie z.B. im Schicht-Modell zu finden) sind häufig die Ursache für Schlaflosigkeit. © fotolia/Richard Villalon

„Deutschland schläft schlecht“, zeigte kürzlich der DAK Gesundheitsreport. In der Tat leiden einer Übersichtsarbeit zufolge bis zu 10 % der Bevölkerung unter einer Schlafstörung. In der Praxis sollten Sie deshalb gezielt nach typischen Symptomen fragen. Abhilfe schafft in einigen Fällen schon die hausärztliche Beratung.

Als häufigste Ein- und Durchschlafstörung gilt die Insomnie, typischerweise verbunden mit langen Einschlafzeiten (> 30 Minuten), häufigem Erwachen und mangelnder Erholung. Akute Insomnien treten oft bei belastenden Lebensereignissen auf. Sie sprechen gut auf atypische Benzodiazepine (Z-Substanzen) an. Diese sollten wegen möglicher Abhängigkeitsentwicklung nur in einer intervallkontrollierten Therapie (dreimal wöchentlich) für maximal vier Wochen eingenommen werden, schreibt ein Autorenteam um Professor Dr. Kneginja Richter von der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Nürnberg.

Z-Substanzen maximal vier Wochen einnehmen

Psychophysiologische Insomnien (kreisende Gedanken...

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