Schlaganfallprophylaxe „light“ mit ASS – damit ist es wohl vorbei

Autor: Dr. Angelika Bischoff, Foto: thinkstock

In der Schlaganfallprophylaxe bei Patienten mit chronischem nicht valvulärem Vorhofflimmern weist das neue orale Antikoagulans (NOAK) Apixaban nicht nur ein geringeres Blutungsrisiko als Vitamin-K-Antagonisten (VKA) auf, sondern es ist auch besser wirksam.

Vitamin-K-Antagonisten sind eine Krücke, mit der wir die letzten Jahrzehnte leben mussten“, sagte Professor Dr. Johann Bauersachs von der Klinik für Kardiologie und Angiologie der Medizinischen Hochschule Hannover. Abgesehen von einigen Limitationen, die ihren Einsatz in der Praxis erschweren, wie häufige Gerinnungskontrollen, Interaktionen und das enge therapeutische Fenster, muss daran gedacht werden, dass VKA bei Patienten, die neu eingestellt werden, ein hohes Blutungsrisiko aufweisen. Bei Patienten über 80 Jahre liegt das Risiko für schwere Blutungen im ersten Therapiejahr bei über 10 %.

Signifikant bessere Protektion als mit Warfarin

„Nichts fürchten wir mehr als Hirnblutungen“, so...

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