Schlecht behandelt: aidskranke Kinder in Arfika

Autor: AFP

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen hat auf große Lücken in der Behandlung von aidskranken Kindern in ärmeren Ländern hingewiesen. Es fehle an geeigneten Aidstests und Medikamenten, teilte die deutsche Sektion der Hilfsorganisation am 19. August bei der Vorstellung ihres Jahresberichts in Berlin mit. Die Forschung müsse einen einfachen Test entwickeln, um das Virus im Blut nachzuweisen.

Auch die Entwicklung kindgerechter HIV-Arzneimittel müsse höhere Priorität haben, forderte die Organisation. Die Bundesregierung solle sich stärker als bisher für die Behandlung von Kindern in Entwicklungsländern einsetzen. Weltweit leben nach UN-Angaben 2,2 Millionen Kinder mit HIV/Aids, 88 Prozent von ihnen in Afrika.

Die Spendenbilanz für die deutsche Sektion von Ärzte ohne Grenzen war im vergangenen Jahr positiv. Von den Gesamteinnahmen in Höhe von 33,6 Millionen Euro entfielen 30,8 Millionen Euro auf private Spenden, fast doppelt so viel wie im Vorjahr. Die deutsche Sektion finanzierte 2004 Projekte in 48 Ländern. Schwerpunkt der Arbeit war Afrika.

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