Schluss mit den feigen Verlegenheits-Diagnosen!

Kolumnen Autor: Dr. Frauke Höllering

Patienten können mit dem sekundären Krankheitsgewinn Ihrer vermeintlichen Diagnose oftmals gut leben. Dr. Frauke Höllering berichtet über die Nebenwirkungen diagnostizierter Nicht-Diagnosen.

Wie wundersam war doch das „Sissi-Syndrom“! Eine zweifelhafte Diagnose für überspannte Frauen, die sich am Ende als sogenannte „Nicht-Diagnose“ herausstellte – über die man aber bis zu diesem Zeitpunkt fleißig publiziert hatte.


Kein Wunder, liebt es doch der Arzt, eine Diagnose dingfest zu machen – und mir geht es freilich auch nicht anders. Wie es den „Diagnostizierten“ dabei geht, fällt manchmal leider unter den Tisch, wie mir der Fall eines jungen Mannes neulich zeigte.


Seine Mutter hatte mich angerufen. „Mein Sohn ist jetzt zu einem Ihrer Kollegen in Behandlung gegangen“, erklärte sie, „Sie wissen ja, wie das mit Teenagern ist. Die ziehen sich nicht gerne vor einer Ärztin aus.“...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.