Schluss mit HUS! Supportive Therapie hat Mortalität des hämolytisch-urämischen Syndroms gesenkt

Autor: Dr. Andrea Wülker

Neben E. coli können auch Pneumokokken ein HUS auslösen. © fotolia/Maksym Yemelyanov

Eine Trias von Thrombozytopenie, hämolytischer Anämie und Nierenversagen kann auf ein hämolytisch-urämisches Syndrom hinweisen. Abhängig von der Klassifizierung unterscheidet sich die Therapie.

Ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) zeichnet sich durch eine Endothelzellschädigung vor allem in den kleinen Gefäßen der Niere und seltener in anderen Organen aus, schreiben Professor Dr. Fadi­ Fakhouri­ von der Nephrologischen Universitätsklinik Nantes und Kollegen. Trigger können extrinsisch und vorübergehend sein – wie die Einnahme bestimmter Medikamente oder eine Infektion mit Shigatoxin-bildenden Escherichia coli (STEC) bzw. Streptococcus pneumoniae. Auch die Erkrankung ist dann nur temporär, es besteht kein Relapsrisiko.

Bei anderen Patienten liegen hingegen endogene Trigger vor, beispielsweise genetisch bedingte oder erworbene Regulationsstörungen der alternativen...

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