Schmerz aus Angst vor Schmerzen

Autor: Martin Wiehl

Die Empfindung starker Schmerzen entsteht zu einem guten Teil im Kopf. Allein schon die Erwartung, dass es gleich weh tut, treibt den Schmerzpegel in die Höhe. Italienische Forscher fanden nun heraus, welcher biochemische Mechanismus dahinter steckt und wie man in ihn eingreifen kann.

Durch Zufall stießen die Wissenschaftler auf den Botenstoff im Gehirn, der aus Angst Schmerzen entstehen lässt. Bei Menschen mit Magen-Darm-Problemen entdeckten sie, dass ein bestimmtes Medikament nicht nur die Beschwerden, sondern auch Schmerzen linderte. Und das, obwohl von dem Medikament gar keine schmerzstillende Potenz bekannt war. Es handelte sich um ein Präparat, mit dem ein Darmhormon namens Cholezystokinin blockiert werden kann. Aber auch im Gehirn spielt Cholezystokinin eine gewichtige Rolle - und zwar als Botenstoff in der neuronalen Kommunikation.

Nun wollten es Fabrizio Benedetti von der Turiner Universität und seine Mitarbeiter ganz genau wissen. Sie suchten gesunde...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.