Schmerz­therapie ändern hat Haken und Ösen

Autor: MW

Meist kann man froh sein, wenn ein chronisch schmerzkranker Patient endlich gut medikamentös eingestellt ist. Dann sollten einzelne Komponenten dieser Therapie nicht einfach gewechselt werden. Das könnte den Behandlungserfolg aufs Spiel setzen.

Darauf wies der Pharmakologe Professor Dr. Henning Blume von der Firma SocraTec R&D in Oberursel auf einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Differenzierte Schmerztherapie“ der Firma Mundipharma hin. Nach dem Willen der Politik sollen Medikamente heute mittels Aut-idem-Regelung und Rabattverträgen nach ökonomischen Gesichtspunkten ausgewählt werden. Ausnahmen dürfen aber bei „pharmazeutischen Bedenken“ gemacht werden.

Nach Aussage von Prof. Blume bestehen solche Bedenken grundsätzlich bei schwierigen Arzneiformen (z. B. Retardarzneimittel, transdermale Systeme) oder bei kritischen Indikationen wie bei einer Schmerztherapie mit Opioidanalgetika. Die Bioverfügbarkeit von Opioiden kann bei...

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