Schnell wieder Freude am Leben geben

Autor: Bläser-Kiel, Foto: thinkstock

Der depressive Patient steht trotz Therapieresponse dem Alltagsgeschehen und seinen Mitmenschen emotional gleichgültig gegenüber – lässt sich das durch die Wahl des Psychopharmakons vermeiden?

Um den Erfolg einer antidepressiven Therapie adäquat beurteilen zu können, müsse man die Symptomatik differenzierter betrachten, als das mit den etablierten Rating-Skalen möglich sei, plädierte Professor Dr. Guy Goodwin von der Universität Oxford für eine individualisierte Sichtweise.


Außen vor blieben im klinischen Alltag vor allem Störungen, die der Patient nur selten spontan erwähnt, wie z.B. die Unfähigkeit, Freude zu empfinden (Anhedonie), oder die gefühlsmäßige Indifferenz („emotional blunting“), erklärte der Experte im Rahmen des 28. Kongresses des Collegium Internationale Neuro-Psychophar­macologicum (CINP).


Dass die Response dieser Symptome allem Anschein nach auch vom...

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