Schon 600 Schritte bessern COPD-Prognose: In den Beinen der Patienten kommt die Erkenntnis allerdings nur schwer an

Autor: Birgit Maronde

© fotolia/amaze646

Körperliche Aktivität ist auch für COPD-Patienten das A und O, um die Prognose der Erkrankung zu bessern. Bereits ab 600 Schritten mehr am Tag scheinen bis dato Inaktive zu profitieren. Sie dafür zu motivieren, bleibt allerdings große Kunst.

Bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung nimmt die körperliche Aktivität im Verlauf signifikant ab, und das unabhängig vom Schweregrad der COPD. Gezeigt wurde dies in einer über drei Jahre laufenden prospektiven Kohortenstudie. 137 Patienten mit COPD (FEV1 65 % Soll) und 27 mit chronischer Bronchitis (normale Spirometrie) nahmen daran teil, berichtete Professor Dr. Klaus Kenn von der Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee.

Jedes Jahr nahm im Gesamtkollektiv die Zahl der Schritte pro Tag um 393 ab, der tägliche Energieverbrauch sank um 76 kcal und der tägliche Physical Acitivity Level (PAL) um 0,04. Der Rückgang des Aktivitätsfaktors war signifikant...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.