Schon das bloße Eintauchen ins Wasser verlangt Herz und Kreislauf einiges ab

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Je schlechter die Verfassung des Herzens ist, umso höher liegt die Gefahr, beim 
Tauchen zu Schaden zu kommen. © iStock/SolStock

Hobbytaucher sind heute im Schnitt deutlich über 45 Jahre und bringen entsprechend kardiovaskuläre Risiken und Erkrankungen mit. Wenigen ist aber klar, dass schon der Einstieg ins Wasser Gefahren birgt.

Für den Aufenthalt unter Wasser hat die Evolution den Menschen nicht vorgesehen. Wenn er sich dort trotzdem tummeln will, heißt es: Luft zum Atmen mitnehmen. Sie wird über Druckminderstufen atembar gemacht.

Der Organismus muss beim Tauchen mit verschiedenen physio­logischen Beanspruchungen fertig werden, erklärte Professor Dr. Kay Tetzlaff, Sportmedizin am Universitätsklinikum Tübingen. Das fängt schon an beim bloßen Eintauchen, das nicht nur der Unterwassersportler, sondern jeder Schwimmer durchläuft. Es kommt zu einem Anstieg des intrathorakalen Blutvolumens und einer erhöhten Druck-/Volumenbelastung des Herzens, die gerne unterschätzt wird. Durch vermehrte Blutfüllung des Thorax sinkt...

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