Schon wieder Spardruck auf Ärzte!

Autor: khb

Weil das Gesundheitsministerium den Beitragsbedarf der Krankenkassen falsch eingeschätzt hat, steigt der Kostendämpfungsdruck auf Ärzte und Arzneihersteller. Ministerin Schmidt zieht mit ultimativen Forderungen in den Wahlkampf.

 

„Entscheidend“ komme es jetzt darauf an, „dass die Selbstverwaltung endlich ihre Hausaufgaben macht“, drohte die Bundesgesundheitsministerin in Berlin. Erneut geht es der SPD-Politikerin vor allem darum, die Arzneiausgaben zu drücken. Dies liege „in der Hand von Ärzten, Apothekern und Krankenkassen“, von den Herstellern verlangt Ulla Schmidt „Vernunft und Augenmaß“ bei den Preisen für patentgeschützte Innovationen. Was die Ministerin verschweigt: Alleine die gesetzliche Zurückführung der Hersteller-Zwangsrabatte zugunsten der GKV von 16 auf 6 % treibt im laufenden Jahr die Arzneiausgaben der Kassen um über 1 Mrd. € nach oben. Die kompensatorisch in dieser Höhe geplanten Einsparungen infolge...

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