Schröpfen bewährt sich bei ?Schulter- und Nackenschmerzen

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: wikipedia/Afroe

Schröpfen gehört seit Jahrtausenden zur traditionellen chinesischen Medizin und viele lokale Effekte sind seit Langem bekannt. Taiwanesische Kollegen widmeten sich nun schwerpunktmäßig den bisher wenig erforschten Änderungen der Hauttemperatur.

Beim trockenen Schröpfen erzeugt man mit den Gläschen ein Vakuum auf der Haut und der resultierende negative Druck führt zu Rupturen der Kapillaren. Die Haut im betroffenen Areal wird stärker durchblutet, es kann zu Petechien oder Ekchymosen kommen. Therapeutisch soll dieser Vorgang unter anderem Schmerzen lindern, Schwellungen dämpfen oder die Wundheilung beschleunigen.

Temperatur kletterte an den 
behandelten Stellen um 2 °C

Das taiwanesische Team um Lee-Mei Chi von der Tzu Chi Universität in Hualien untersuchte nun den Einfluss auf Hauttemperatur, Schmerzen und Blutdruck an 60 Patienten mit chronischen Schulter- und Nackenschmerzen. Randomisiert erhielten sie eine Schröpfung an drei...

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