Schuhputzen gefährdet Lunge

Autor: abr

Wenige Stunden, nachdem die 32-Jährige ein Lederimprägnierspray benutzt hatte, kam sie mit massivem Husten und Dyspnoe in die Klinik. Was war passiert?

Bei der Untersuchung zeigte sie eine oberflächliche, stark beschleunigte Atmung: Auskultatorisch war ein Vesikuläratmen ohne Nebengeräusche, insbesondere ohne Spastik zu finden, berichtet Dr. Manfred Schneider vom Krankenhaus in Grenchen im "Schweizerischen Medizin-Forum". Im Röntgenbild sahen die Ärzte Zonen mit verminderter Transparenz. Eine Therapie mit Steroiden, Ipratropiumbromid und Sauerstoff besserte die Symptome rasch. Weiterführende Untersuchungen ergaben keinen Hinweis für ein allergisches Geschehen, so dass die Kollegen eine toxische Alveolitis diagnostizierten.

Seit Anfang 2003 häufen sich schwere Atemwegsstörungen nach dem Gebrauch von Lederimprägniersprays. Vermutlich wurde...

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