Schwache Knochen auch beim starken Geschlecht

Autor: CG

An Osteoporose erkranken nur Frauen, so die landläufige – und falsche – Meinung. Deshalb gibt es nur wenige Therapien, die auch an Männern erprobt wurden. Das heißt aber nicht, dass osteoporosekranke Männer keine Behandlung brauchen.

Ungefähr jeder fünfte Patient mit Osteoporose ist ein Mann, so die Erfahrung von Professor Dr. Johann Ringe vom Klinikum Leverkusen. Der Vorteil des „starken Geschlechts“: Während die Ursache für den Knochenschwund bei Frauen automatisch auf die Wechseljahre geschoben wird, fahnden die Ärzte bei einem Mann mit Osteoporose nach anderen, behandelbaren Ursachen. Das bedeutet, dass der Arzt den Knochenabbau in vielen Fällen an der Wurzel packen und so zumindest teilweise heilen kann. Das wäre bei Frauen auch möglich, aber bei denen wird – siehe oben – meist gar nicht erst danach gesucht.

Damit ist aber auch schon Schluss mit den positiven Aspekten. Denn weil Osteoporose auch bei den Ärzten lange...

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