Schwanger durch Eierstock-Spende

Amerikanische Reproduktionsmediziner haben erfolgreich Teile eines Eierstocks transplantiert. Die Empfängerin, die vier Monate nach dem Eingriff zum ersten Mal menstruierte, ist schwanger.

Bei der Spenderin des Ovars handelt es sich um die Zwillingsschwester der Patientin, die selbst bereits drei Kinder zur Welt gebracht hat. Da die Schwestern eineiige Zwillinge sind, vermuten die Ärzte, dass es bei der Patientin in der Embryonalphase zu Mutationen in den Eierstock-bildenden Zellen kam, was letztlich die Unfruchtbarkeit bedingte.

Bei den Schwestern verhindert die genetische Gleichheit, dass das Transplantat abgestoßen wird. Durch verbesserte immunsuppressive Strategien wird es jedoch bald möglich sein, auch Ovarien zwischen nicht verwandten Frauen zu verpflanzen, so die Vermutung beim Meeting of the American Society for Reproductive Medicine.

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