Schweden favorisieren "Watchful Waiting"

Autor: Dr. Anka Stegmeier-Petroianu

Die radikale Prostatektomie bei Prostatakrebs im Frühstadium reduziert die krankheitsspezifische Mortalität, jedoch nicht die Gesamtsterblichkeit. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Anna Bill-Axelson, Universitätsklinik Uppsala, Schweden. Die Daten dazu stellte sie auf dem Jahreskongress der American Urological Association vor.

695 Männer mit organbegrenztem Prostatakarzinom der Stadien T1b, T1c oder T2 wurden in zwei Therapiegruppen randomisiert. Die erste Gruppe (n=348) wurde nach dem Konzept "Watchful waiting" - dem kontrollierten Zuwarten - überwacht, während Patienten der zweiten Gruppe (n=347) sich einer radikalen Prostatektomie unterzogen.

Sechs Jahre später waren 62 Männer in der Watchful-Waiting-Gruppe verstorben, die Hälfte davon (8.9%) starb an ihrem Prostatakarzinom. In der operierten Gruppe starben 53 Männer, jedoch nur 16 (4.6%) an einem Prostatakarzinom.

Die radikale Prostatektomie senkt eindeutig die krankheitsspezifische Mortalität und auch das Risiko Metastasen zu entwickeln, so Dr. Anna...

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