Schwere Atopie in der Schwangerschaft: Welches Risiko bergen Biologika für Mutter und Kind?

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Jede Therapie der Schwangeren muss die potenziellen Risiken für den Nachwuchs berücksichtigen. Jede Therapie der Schwangeren muss die potenziellen Risiken für den Nachwuchs berücksichtigen. © iStock/Natali_Mis

Die schwere atopische Erkrankung Ihrer Patientin haben Sie mit dem Biologikum endlich im Griff, doch nun ist sie schwanger oder möchte es werden. Evidenz zu diesem Thema gibt es kaum, es gilt also, Nutzen und Risiken individuell abzuwägen.

Biologika finden heute bei schwerem Asthma, atopischer Dermatitis oder chronischer spontaner Urtikaria breite Anwendung. Viele Betroffene sind im reproduktiven Alter, doch es mangelt an Daten zur Sicherheit dieser Substanzen in der Schwangerschaft. Leidlich untersucht wurden sie bisher praktisch nur für rheumatologische und gastrointestinale Biologika-Indikationen.

Für Patientinnen mit atopischen Erkrankungen wären klare Empfehlungen natürlich ebenfalls von großer Bedeutung, wenn man an die komplexen immunologischen Prozesse denkt, die Konzeption, fetale Entwicklung und die kindliche Reifung des Immunsystems steuern. Die European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) hat...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.