Screening und Therapie mangelhaft

Autor: Md

Theoretisch ist das Hepatitis-B-Screening in die Mutterschaftsvorsorge integriert, tatsächlich wird es aber von vielen Gynäkologen gar nicht durchgeführt, so die Erfahrung von Professor Dr. Stefan Zeuzem von der Medizinischen Universitätsklinik II, Homburg/Saar.

"Wir müssen unsere gynäkologischen Kollegen immer wieder darauf hinweisen, dass das HBs-Ag ein ganz wichtiger Parameter ist", erklärte er bei einem Symposium der Falk-Foundation anlässlich des Internistenkongresses. Aber nicht nur das Screening, sondern auch die Therapie der Hepatitis B hält er für verbesserungswürdig. Warum wird die antivirale Behandlung der Schwangeren immer noch so kategorisch abgelehnt?, hinterfragte der Kollege. Bei hoch virämischen Frauen könne es durchaus sinnvoll sein, ein absolut sicheres Medikament wie Lamivudin im dritten Trimenon einzusetzen, um die Virusübertragung auf das Kind zu verhindern. Immerhin sei die antivirale Therapie bei Schwangeren mit HIV-Infektion...

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