Seelen-Narben aus dem Krieg

Autor: Wiebke Kathmann

Ausgebombt, vertrieben, vaterlos. Für viele der heute über 60-Jährigen wirken der Zweite Weltkrieg beziehungsweise seine unmittelbaren Folgen weiter nach. Bis vor Kurzem wurde diesen biografischen Wunden wenig Beachtung geschenkt. Dabei können sie der Schlüssel für die Überwindung so mancher somatisierten Depression oder zwischenmenschlichen Krise sein.

Es hat lange gedauert, bis es politisch denkbar wurde, sich mit dem Leid und der Traumatisierung Deutscher während des Zweiten Weltkrieges zu beschäftigen. Zu groß war das Tabu angesichts des Unheils, das im Namen der Deutschen angerichtet worden war. Noch vor wenigen Jahren hielt der Nestor der Alterspsychotherapie, Hartmut Radebold aus Kassel, es daher für notwendig, vor der Veröffentlichung seines ersten Buchs zum Thema die Zustimmung des Bundespräsidenten einzuholen.

In diesem gesellschaftlichen Klima blieben viele Menschen bis ins hohe Alter mit den inneren Bildern, dem Leid und den Ängsten allein. Nun endlich gibt es kompetente Hilfe. Unter anderem in Nürnberg können ältere Menschen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.