Sehstörungen warnen vor Diabetes

Autor: Dr. Carola Gessner

Schwere Komplikationen der diabetischen Retino- und/oder Makulopathie machen sich durch bestimmte Sehstörungen bemerkbar. © Pixabay

Ihr Zuckerpatient sieht manchmal ganz scharf, manchmal braucht er starke Brillengläser. Das sollte Sie misstrauisch machen. Denn oft stecken stark schwankende Blutglukosewerte hinter der veränderten Linsenbrechkraft.

Schwere Komplikationen der diabetischen Retino- und/oder Makulopathie machen sich durch bestimmte Sehstörungen bemerkbar. Rußregen, Verschwommen- oder Verzerrtsehen zum Beispiel sollten Sie zur eiligen Augenarztüberweisung veranlassen, betonen die Autoren der neuen Nationalen Versorgungsleitlinie*.

Sich rasch verändernde Brillenstärken hingegen lassen sich weder der Retino- noch der Makulopathie zuschreiben. Dennoch sind die Schwankungen ein Alarmzeichen. Rasche Blutzuckeranstiege oder -abfälle verändern durch osmotische Effekte die Linsenbrechkraft. Besonders stark, informieren die Kollegen, tritt dieses Phänomen bei schneller Blutzuckersenkung (z.B. durch Insulin) in Erscheinung. Dann...

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