Selbstmord-Kandidaten in der Praxis helfen

Autor: CG

Bis zu 80 % der Patienten, die sich umbringen wollen, suchen in der Woche vor der Tat - oft unter anderem Vorwand - ihren Arzt auf. Der hätte es in der Hand, den Selbstmord abzuwenden, spricht das Thema aber meist nicht an. Kennen Sie die Hinweise auf gefährliche Lebensmüdigkeit? Und wissen Sie mit Suizidalen umzugehen?

Ein Selbstmord bahnt sich in der Regel über längere Zeit an. Das Märchen vom Spontanimpuls dient im Nachhinein nur der Entlastung von Angehörigen und Helfern, betonte Professor Dr. Armin Schmidtke von der Psychiatrischen Klinik der Universität Würzburg bei der 21. Fortbildungstagung der agbn*.

Besonders bei alten Menschen häuft sich die Inzidenz nach Gedenktagen, etwa wenn sich der Todestag des Ehemanns jährt. Schaffen Sie es als Hausarzt, z.B. die alte Frau Meier kurz vor diesem Trauertag anzurufen, sich nach ihrem Befinden zu erkundigen oder sie zu einem Besuch in der Sprechstunde aufzufordern, haben Sie bereits eine wichtige Präventivmaßnahme getroffen.

Vorsicht nach Jubiläen!

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