Serienmessung enttarnt Weißkittel

Eigentlich wollte der 68-Jährige nur das internistische o.k. für seine Hernienoperation. Doch bei der ambulanten Kontrolle fällt ein stark erhöhter Blutdruck auf.

So können Sie nicht operiert werden, 170/100 mmHg sind viel zu hoch, teilt ihm der Arzt mit und stellt ihn auf 5 mg/d Amlodipin ein - ohne durchschlagenden Erfolg. Der Kollege erhöht die Dosis auf 10 mg/d und verordnet zusätzlich 25 mg/d Hydrochlorothiazid.

Immer noch schwanken die Werte zwischen 150 bis 180 mmHg systolisch und 90 bis 100 mmHg diastolisch. Nun erhält der Mann auch noch 50 mg/d Losartan. Einige Monate später wird der Blutdruck wiederum mit 170/100 mmHg gemessen. Außerdem klagt der Patient jetzt über morgendliche pektanginöse Beschwerden, Schwächegefühl und Kopfschmerzen.

Bei der klinischen Untersuchung fällt nichts Besonderes auf, auch EKG und Laborwerte sind völlig in...

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